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November 2011 − Februar 2012
Wir bitten darum, unsere Veranstaltungen zahlreich zu besuchen; Gäste sind herzlich willkommen! Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Die Vorträge beginnen jeweils pünktlich um 19:30 Uhr im "Haus der Begegnung" der Universität, Hinter der Grieb 8, Regensburg.
Flyer RBG-Programm (pdf, 1,2 MB)
Lageplan Haus der Begegnung
Montag, 7. November 2011, 19.30 Uhr Vortrag
Jalil Noroozi
Flora und Vegetation der alpinen Stufe im Iran
 Iran ist ein gebirgiges Land. Alborz im Norden und Zagros im Westen sind die wichtigsten Gebirgsketten. Die Höhenamplitude reicht von 26 m unter dem Meeresspiegel am Ufer des Kaspischen Meers bis zum Gipfel des Damavand auf 5.671 m. Die alpine Stufe beginnt oberhalb von 3.000 m, und Gefäßpflanzen kommen bis rund 4.800 m vor.
Die subalpine und alpine Flora des Irans umfasst zahlreiche Familien mit attraktiven Gattungen, die sowohl Amateurbotaniker als auch Spezialisten faszinieren. Eine vorläufige Untersuchung der Gefäßpflanzenflora ergab, dass im Iran rund 700 alpine Arten vorkommen, davon sind mehr als 50% Endemiten. Krautige Hemikryptophyten und dornige Polsterpflanzen sind dort dominant.
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Montag, 5. Dezember 2011, 19.30 Uhr Vortrag
gemeinsam mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Regensburg und dem Historischen Verein für die Oberpfalz und Regensburg
Eberhard Pfeuffer
Der Lech − im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur
 Der Lech nimmt auf Grund seiner geographischen Lage als Biotopbrücke zwischen Alpen und Alb eine besondere Stellung ein. Gleichzeitig ist er der am dichtesten verbaute Fluss Bayerns.
Der Vortrag soll am Artenreichtum des Tiroler Lechs, der letzten Wildflusslandschaft der Nordalpen, den Verlust an Auenbiotopen durch die Flussverbauung auf bayerischer Seite beispielhaft dokumentieren. Gleichzeitig soll er zeigen, dass es aber auch in Bayern noch überaus wertvolle Relikte der alten Flusslandschaft gibt, die es auch aus überregionaler Sicht unter allen Umständen zu erhalten gilt.
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Montag, 9. Januar 2012, 19.30 Uhr Vortrag
Johannes Kollmann
Florenverfälschung und invasive Arten als Problem von Renaturierungsmaßnahmen?
 Renaturierung wird zunehmend als Methode des gestaltenden Naturschutzes eingesetzt. Unsicherheit herrscht dabei bezüglich des anzuwendenden Pflanzenmaterials, da passende lokale Herkünfte oft nicht verfügbar sind. Zudem siedeln sich gerade invasive Fremdarten besonders rasch nach Renaturierungsmaßnahmen an.
Der Vortrag diskutiert diese Problematik anhand einer Reihe illustrativer Beispiele.
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Montag, 6. Februar 2012, 18.00 Uhr
Ordentliche Mitgliederversammlung
Tagesordnung
Bericht des 1. Vorsitzenden einschließlich Bericht über die Stiftungen
Bericht des Kassiers und des Kassenprüfers
Entlastung des Rechnungsführers und der Vorstandschaft
Wahl neuer Vorstandsmitglieder, Antrag zur Vorstandschaft
Zuwahl neuer Mitglieder
Bericht über die Schutzgebiete der Gesellschaft
Berichte weiterer Vorstandsmitglieder
Verschiedenes
daran anschließend, 19.30 Uhr Vortrag
Sergey Rosbakh & Peter Poschlod
Flora und Vegetation des südlichen Baikalsees − im Spannungsfeld zwischen Europa und der Mongolei
 Der Baikalsee liegt in der Schnittzone verschiedener pflanzengeographischer Regionen, aber auch verschiedener Kulturen, und zeichnet sich aufgrund eines starken klimatischen Gradienten im südlichen Teil durch das enge Nebeneinander von alpinen Zwergstrauchheiden, subalpinen Wäldern und Hochstaudenfluren sowie der Taiga, Waldsteppe und Steppe aus.
Der Vortrag, ein Ergebnis der Großen Exkursion des Lehrstuhls für Botanik im Sommer 2011, stellt die Vegetation und Flora entlang des klimatischen Gradienten vor, führt aber auch in die Kultur der indigenen Bevölkerung ein und stellt Beispiele der gärtnerischen, landwirtschaftlichen und pharmazeutischen Nutzung sibirischer Wildpflanzen vor.
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außerdem laufend
Pilzkundliche Arbeitsgemeinschaft Oberpfalz (PAGO)
Pilzexkursionen
Programm hier oder auf Anfrage bei Helmut Zitzmann (0941/84994).
Fotos: Helmut Zitzmann
RBG Naturschutz aktiv
Mitarbeit bei Artenhilfmaßnahmen
Im Rahmen von Hilfsmaßnahmen für stark bedrohte Pflanzenarten werden in Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden regelmäßig Pflegearbeiten in Ostbayern durchgeführt. Hierbei handelt es sich um manuelle Arbeiten wie Streurechen, Plaggen, Gehölzauflichtung, Bekämpfung von Neophyten usw. Die Pflegearbeiten finden zwei bis sechs Mal pro Jahr jeweils ganztägig, schwerpunktmäßig von Juli bis November, an verschiedenen Orten statt, zumeist in Sandkiefernwälder und Sandheiden bei Amberg, Pittersberg, Burglengenfeld, Abensberg und Siegenburg.
Durch Streurechen gepflegter Kiefernwald − Moneses uniflora, durch Pflegemaßnahmen wiederbelebt − Mittagspause Fotos: Martin Scheuerer, Karsten Horn
Voraussetzung zum Mitmachen: Spaß an körperlicher Arbeit, keine Scheu vor Schmutz, Zecken u. a. Plagegeistern (Impfschutz gegen FSME und Tetanus sollte bestehen), Geländegängigkeit, Arbeitskleidung. Werkzeuge werden gestellt, für finanzielle Anerkennung ist meist gesorgt!
Interessenten an dieser praktischen Naturschutzarbeit melden sich bitte bei Martin Scheuerer
(, 09404/640441). Genauere Angaben zu Einsatzort und -datum werden − wetterbedingt evtl. kurzfristig − jeweils per E-mail-Verteiler bekannt gegeben.
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Hinweis auf weitere Veranstaltungen
Bayerische Botanische Gesellschaft
Veranstaltungsprogramm
Verein zur Erforschung der Flora des Regnitzgebietes
Veranstaltungsprogramm (Homepage VFR)
Veranstaltungsprogramm (pdf)
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