Regensburgische Botanische Gesellschaft von 1790


von Andreas Bresinsky und Martin Scheuerer
 
Als Anfang des vorigen Jahrhunderts der Naturschutzgedanke mehr und mehr Gestalt annahm, hat sich auch die Regensburgische Botanische Gesellschaft von 1790 diesen Zielen und Bestrebungen geöffnet. Das erste Grundstück mit dem Drabafelsen bei Etterzhausen wurde 1905 erworben. Bis 1911 kamen noch der Schutzfelsen bei Pentling und das Sippenauer Moor bei Saal a. d. Donau hinzu. 1979 erfolgte schließlich auch noch der Zukauf der Binklbach-Moorwiesen bei Rettenbach. Die Größe der bis 2003 erworbenen Flächen beträgt insgesamt 24,17 ha, die sich so für den Naturschutz sichern ließen.
 
Die Regensburgische Botanische Gesellschaft von 1790 verfolgt das Ziel, diese wertvollen Gebiete durch geeignete Pflegemaßnahmen zu erhalten und durch Zuerwerbungen zu erweitern, um sie so gegen angrenzende Nutzungen abzupuffern und naturschutzverträgliche Nutzungen in das Umfeld hineinzutragen.
 

 
 Drabafelsen

 Schutzfelsen

 Sippenauer Moor

 Binklbach-Moorwiesen